Der Scheibenwischer summt und quietscht monoton, während er die Windschutzscheibe des Linienbusses von schweren Regentropfen befreit. Durch die beschlagenen Fenster im Inneren rückt ein großer silberner und sich drehender Stern ins Blickfeld. Meterhohe Produktionshallen, eine eigene Fahrstrecke zur Qualitätskontrolle sowie zahlreiche fertige Fahrzeuge, die bereit zum Weitertransport sind, befinden sich hinter den Zäunen eines der namhaftesten deutschen Automobilhersteller. Im Hintergrund prägen die Gebäude weltweit agierender Konzerne wie Atlas Elektronik und Rheinmetall Electronics die Skyline Sebaldsbrücks. Der wohl bekannteste Arbeitgeber im östlichen Stadtteil Bremens ist Mercedes-Benz – und genau dort sind wir mit Betriebsrätin Fortuna Yemane verabredet.

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Das Bremer Raumfahrtunternehmen OHB SE ist europaweit im Bereich der Raumfahrt und Satellitentechnik tätig. Als Technologiekonzern bewegen sich die Berufsfelder der OHB vor allem in den klassischen MINT-Fächern – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Themenfelder, mit denen sich immer noch vorrangig Männer beschäftigen. Mit Daniela Schmidt ist nun erstmalig eine Frau Mitglied im Vorstand des Unternehmens geworden.

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Theorie ist gut, Praxis ist besser: Für Schüler*innen sind Einblicke in Berufe eine wichtige Voraussetzung, um die eigene Job-Zukunft zu planen. Umgekehrt profitieren auch Arbeitgebende vom Kontakt zu potentiellen Nachwuchskräften. Wir haben sechs Beispiele, wie Bremer Unternehmen mit Schulen und Hochschulen kooperieren.

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Wie wird man Reporter*in? Warum schaffen es manche Themen ins Radio und andere nicht? Und woran erkenne ich Fake News? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen bringt Radio Bremen an Bremer Schulen. »90 Minuten Medienkompetenz« lautet der Titel des Bildungsangebotes, auf das sich Schuklassen bewerben können.

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Hätte es den Brexit nicht gegeben, wäre Marlene Abeling mit ihrer deutsch-ecuadorianischen Familie vermutlich heute in London. Doch nun gilt: Weser statt Westminster. Und Marlene ist darüber durchaus froh.

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Das globale Bremer Unternehmen HANSA-FLEX ist nicht nur in der Hydraulik- und Pneumatiktechnik ganz weit vorne, sondern auch in der Mitarbeiter*innenvernetzung aller 41 Landesgesellschaften. Wie sie das machen? Mit einem Fußballturnier, das seit 2003 zu einer festen Tradition geworden ist, und nun durch ein eSports-Turnier ins Digitale erweitert wurde, um eine neue Zielgruppe zu erreichen.

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Hannes Hüffer hat es in einigen Städten versucht: München, Glasgow, Hannover. Irgendwie fehlte immer. Anders in Bremen. Mit seinem Job beim Luft- und Raumfahrtunternehmen OHB einerseits und dem Charakter der Hansestadt andererseits hat er gefunden, was er lange gesucht hat.

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12 Jahre lebte Nadia Boegli in Berlin und folgte, unter anderem als Mit-Gründerin des nachhaltigen Unternehmens Wildplastic, ihrer Vorstellung von sinnstiftender Arbeit. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Bremen und erlaubt sich eine Auszeit. Warum die Stadt an der Weser für sie die perfekte Umgebung ist, um sich neu zu sortieren, hat sie uns erzählt.

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Tagsüber Geschäftsführer, abends und am Wochenende Heimwerker: Tobias Recke saniert seit mehr als einem halben Jahr das Haus, von dem er immer geträumt hat. Uns hat er erzählt, wie sein Alltag zwischen Fulltime-Job und Großbaustelle aussieht und was ihm hilft, bei Rückschlägen nicht zu verzweifeln.

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»Geteilte Führung« - bei diesem Stichwort werden immer mehr Fachkräfte hellhörig. Die Idee, sich die Verantwortung für ein Team und einen Aufgabenbereich zu teilen, passt zum Zeitgeist. Klappt das in der Praxis tatsächlich so gut wie es sich in der Theorie anhört? »Ja«, meinen Dr. Jenny Brettschneider und Dagmar Dause.

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Großstadtleben ist geprägt vom Nebeneinander unterschiedlichster Lebenssituationen. Genau deshalb gibt es viele Möglichkeiten, anderen etwas Gutes zu tun. Luisa Strelow ist eine von rund 16,2 Millionen Menschen in Deutschland, die sich ehrenamtlich engagieren – unter anderem, indem sie Lebensmittelspenden und Digitalisierung zusammenbringt.

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Tim Krenke ist der einzige gehörlose Industriemeister in ganz Deutschland. Wie die Zusammenarbeit mit seinen Kolleg*innen im Alltag bei Airbus konkret funktioniert und welche Inklusions-Maßnahmen ihn zur Meisterprüfung verholfen haben, hat er uns erzählt.

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Muss erst ein Geheimcode geknackt werden, um mehr Frauen für die IT zu begeistern? Nein, wissen Eva Koball und Franca Reitzenstein. Und beweisen es mit dem Launch einer Wissensplattform. Sie hilft Unternehmen, weibliche IT-Karrieren zu fördern.

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Fachkräfte und young professionals erwarten von ihrem Unternehmen inzwischen weit mehr als eine pünktliche Gehaltsabrechnung, vor allem Verantwortung für den Umweltschutz. Wir haben zwei Bremer:innen getroffen, die sich genau darum kümmern. Ihr Job: Das Unternehmen, in dem sie arbeiten, zum Klimaschützer machen.

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Leerstand muss nicht sein. In Bremen hat man das schon vor mehr als zehn Jahren erkannt und die »Zwischenzeitzentrale« gegründet. Sie ermöglicht vor allem kreativen Geschäftsideen Räumlichkeiten zu finden. Und manchmal schafft es ein temporär angelegtes Projekt sogar in die Verstetigung, wie der 10. Geburtstag vom Café Radieschen beweist.

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Dass Menschen etwas füreinander tun, ohne Geld zu verlangen, macht aus einer Stadtgesellschaft eine solidarische Gemeinschaft. Wie freiwilliges Engagement aussehen kann und warum es ein Gewinn für beide Seiten ist, haben uns drei Bremer:innen geschildert.

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Bremen hat etwas gegen Geschlechter-Ungerechtigkeiten in der Arbeitswelt: die neue Landestrategie »Gendergerechtigkeit und Entgeltgleichheit«. Sie soll für den öffentlichen Dienst und öffentliche Unternehmen neue Strukturen schaffen, als Vorbild dienen und die Privatwirtschaft durch Information und Beratung dabei unterstützen, Gendergerechtigkeit und Entgeltgleichheit zu fördern.

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Thomas Armerding könnte das, was er mit seinem international agierenden Familienunternehmen HANSA-FLEX tut, überall auf der Welt machen. Dennoch bleibt er seiner Heimatstadt Bremen treu. Mit uns hat er über die Kunst, Teams in verschiedenen Ländern zusammenzuhalten, seinen persönlichen Werdegang und ausgefallene Freimarkt-Besuche gesprochen.

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Ihr Wunsch: Irgendwann soll jeder Mensch Zugang zu sauberem Wasser haben. Und diesem Wunsch lässt sie Taten folgen. Die Ingenieurin und Bremerin Mareike Demel entschied sich schon während des Studiums sich bei "Ingenieure ohne Grenzen" zu engagieren, der Umwelt und der Menschen zuliebe.

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