Der Scheibenwischer summt und quietscht monoton, während er die Windschutzscheibe des Linienbusses von schweren Regentropfen befreit. Durch die beschlagenen Fenster im Inneren rückt ein großer silberner und sich drehender Stern ins Blickfeld. Meterhohe Produktionshallen, eine eigene Fahrstrecke zur Qualitätskontrolle sowie zahlreiche fertige Fahrzeuge, die bereit zum Weitertransport sind, befinden sich hinter den Zäunen eines der namhaftesten deutschen Automobilhersteller. Im Hintergrund prägen die Gebäude weltweit agierender Konzerne wie Atlas Elektronik und Rheinmetall Electronics die Skyline Sebaldsbrücks. Der wohl bekannteste Arbeitgeber im östlichen Stadtteil Bremens ist Mercedes-Benz – und genau dort sind wir mit Betriebsrätin Fortuna Yemane verabredet.

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Kerstin Kretschmer ist keine Frühaufsteherin – zumindest nicht nach deutschen Maßstäben. Um 7 Uhr klingelt ihr Wecker, bevor sie gegen 7:45 Uhr mit ihrem Fahrrad ins Büro fährt. Sie arbeitet als Anwendungsentwicklerin bei der ams.Solution AG, einem Softwarespezialisten für Enterprise Ressource Planning (ERP)-Systeme in der Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigung. Wie ihr beruflicher Alltag aussieht und welcher konkrete Nutzen hinter dem Multi-Projektmanagement-Tool für Unternehmen steckt, erzählt sie in einem persönlichen Gespräch.

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Der nächste Urlaub steht vor der Tür: Nachdem verschiedene Angebote verglichen wurden, sind auch die Flüge gebucht. Kurz nach dem Bezahlvorgang erscheint plötzlich ein kurzer Fragebogen zum persönlichen Kauferlebnis. Nach einem prüfenden Blick wird das Pop-up-Fenster genervt wieder geschlossen. Dabei hat die Meinungsforschung eine hohe Relevanz und begegnet uns immer wieder an den verschiedensten Stellen unseres Alltags, ohne dass wir es vielleicht bemerken: Verschiedene Meinungsforschungsinstitute veröffentlichen zum Beispiel regelmäßig Zahlen unter anderem zur politischen Stimmung der Bevölkerung in Deutschland. Doch wie funktioniert die Datenerhebung dahinter überhaupt und welchen konkreten Nutzen haben Unternehmen davon? Diese und weitere Fragen beantworten Selina Sander und Daniel Framke vom Bremer Marktforschungsinstitut smart insights®.

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In der Reha-Klinik herrscht geschäftiges Treiben: Die Telefone klingeln permanent, Rollatoren quietschen über den Linoleumboden und in der Ecke der Eingangshalle wird vor Freude geklatscht: Da hat anscheinend jemand beim Kartenspielen gewonnen. Ein leichter Geruch von Desinfektionsmittel mischt sich in diese Szenerie. Und mittendrin: Kirsten Gildehaus. Sie arbeitet seit sieben Jahren als Pflegekraft in der Reha-Klinik am Sendesaal in der Bürgermeister-Spitta-Allee. Sie liebt ihren Beruf, wie sie selbst sagt, und könnte sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorstellen, einen anderen Job auszuüben. Dennoch formuliert sie konkrete Wünsche an die Zukunft der Pflege.

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Die Wipfel der meterhohen Eichenbäume biegen sich in der leichten Brise, die an diesem Tag durch Bremen-Woltmershausen weht. Kräne, Bagger und in Metall eingerüstete Gebäude: In die Geräuschkulisse der Baustelle mischen sich die vertrauten Klänge von zwitschernden Vögeln und raschelndem Laub. Es ist eines der derzeit spannendsten Bauprojekte der Hansestadt: das Tabakquartier Bremen. Ehemals eine Zigarettenfabrik, entstehen hier in den nächsten Jahren auf über 20 Hektar Fläche zahlreiche Wohnungen, Gastro- und Kulturangebote, ein Hotel, eine Kindertagesstätte, ein Park sowie Geschäftsräume. In einem der schon fertiggestellten Gebäude hat sich die Heldenschmiede Bremen ihr Büro eingerichtet.

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Ein kurzes Knistern, ein flackerndes Bild: Dann steht die Verbindung zu einem anderen Kontinent. Genauer gesagt, ins Land der Copacabana, der Christusstatue und der Seleção. Knapp 10.000 Kilometer vom Bremer Roland entfernt, der an diesem Donnerstagmittag in der Februarsonne glitzert, sitzt Matheus Fiebes an seinem Schreibtisch und begrüßt mich über Microsoft Teams mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Aufgrund der Zeitverschiebung von 4 Stunden hat sein Arbeitstag gerade erst begonnen und dennoch versprüht er eine außergewöhnliche Heiterkeit – möglicherweise kein Wunder, bei einer Temperatur von ca. 30 Grad am Morgen. Ich bin mit ihm verabredet, um über seine Tätigkeit bei HANSA-FLEX, den Umzug nach Deutschland sowie seine Begeisterung für Bremen zu sprechen. Und, wie sich im Nachhinein herausstellt, auch über ein einmaliges Fußballspiel.

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Zu Besuch bei der Handelskrankenkasse (hkk): Das Fenster in der vierten Etage des wettergegerbten, rot-braunen Backsteingebäudes bietet einen traumhaften Blick auf die in der Sonne glitzernden, grünen Hausdächer in der historischen Straße zwischen Altstadt und Brill. Auch die schweren, goldgefärbten Uhrzeiger der St. Martini-Kirche sind zu sehen. Fußläufig entfernt befindet sich die Schlachte – eine maritime Uferpromenade mit zahlreichen Restaurants, Bars und Kneipen. Von drinnen sind leise die Klänge eines Straßenmusikers zu hören.

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In der Überseestadt bilden alte Speicher- und Hafengebäude aus roten, wettergegerbten Backsteinen einen spannenden Kontrast zu modernster Architektur. So vielfältig wie der gesamte Stadtteil sind auch die zahlreichen Grünanlagen, die gemütlichen Cafés und Restaurants sowie der angebotene Wohnraum. Auf über 300 Hektar arbeiten kreative und progressive Start-ups Tür an Tür mit traditionsreichen Unternehmen. In zweien dieser Bürogebäude befinden sich seit 14 Jahren die Unternehmen der Dachmarke berater-bremen (die Steuerberatungsgesellschaft Schomburg Rother Schumacher, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rother Schumacher Gregarek sowie das IT-Dienstleistungsunternehmen EINSNULL GmbH). Hier empfängt mich Lukas Spicher mit einem festen Händedruck und einem freundlichen Lächeln.

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Der Halbmond und einige Sterne sind noch am dunklen Morgenhimmel zu sehen. Aqib Butt steht an der Haltestelle der Linie 6 und wartet auf die Straßenbahn. Es ist kalt, sein Atem bildet eine kleine Wolke und er fröstelt. Der gebürtige Münchner ist auf dem Weg zu seinem Arbeitgeber Radio Bremen. Dort wird er unter anderem auf Elena Fortmann treffen. Zusammen mit ihr und sieben weiteren jungen Menschen lernt er im Rahmen eines Volontariats das journalistische Handwerk kennen. Wie ihr Alltag in einem modernen Medienhaus aussieht, welche Bausteine die Ausbildung umfasst und wie es ist, live im Radio zu berichten, erzählen die beiden Zugezogenen.

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Das Bremer Raumfahrtunternehmen OHB SE ist europaweit im Bereich der Raumfahrt und Satellitentechnik tätig. Als Technologiekonzern bewegen sich die Berufsfelder der OHB vor allem in den klassischen MINT-Fächern – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Themenfelder, mit denen sich immer noch vorrangig Männer beschäftigen. Mit Daniela Schmidt ist nun erstmalig eine Frau Mitglied im Vorstand des Unternehmens geworden.

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Theorie ist gut, Praxis ist besser: Für Schüler*innen sind Einblicke in Berufe eine wichtige Voraussetzung, um die eigene Job-Zukunft zu planen. Umgekehrt profitieren auch Arbeitgebende vom Kontakt zu potentiellen Nachwuchskräften. Wir haben sechs Beispiele, wie Bremer Unternehmen mit Schulen und Hochschulen kooperieren.

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Wie wird man Reporter*in? Warum schaffen es manche Themen ins Radio und andere nicht? Und woran erkenne ich Fake News? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen bringt Radio Bremen an Bremer Schulen. »90 Minuten Medienkompetenz« lautet der Titel des Bildungsangebotes, auf das sich Schuklassen bewerben können.

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Hätte es den Brexit nicht gegeben, wäre Marlene Abeling mit ihrer deutsch-ecuadorianischen Familie vermutlich heute in London. Doch nun gilt: Weser statt Westminster. Und Marlene ist darüber durchaus froh.

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Das globale Bremer Unternehmen HANSA-FLEX ist nicht nur in der Hydraulik- und Pneumatiktechnik ganz weit vorne, sondern auch in der Mitarbeiter*innenvernetzung aller 41 Landesgesellschaften. Wie sie das machen? Mit einem Fußballturnier, das seit 2003 zu einer festen Tradition geworden ist, und nun durch ein eSports-Turnier ins Digitale erweitert wurde, um eine neue Zielgruppe zu erreichen.

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Hannes Hüffer hat es in einigen Städten versucht: München, Glasgow, Hannover. Irgendwie fehlte immer. Anders in Bremen. Mit seinem Job beim Luft- und Raumfahrtunternehmen OHB einerseits und dem Charakter der Hansestadt andererseits hat er gefunden, was er lange gesucht hat.

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12 Jahre lebte Nadia Boegli in Berlin und folgte, unter anderem als Mit-Gründerin des nachhaltigen Unternehmens Wildplastic, ihrer Vorstellung von sinnstiftender Arbeit. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Bremen und erlaubt sich eine Auszeit. Warum die Stadt an der Weser für sie die perfekte Umgebung ist, um sich neu zu sortieren, hat sie uns erzählt.

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Tagsüber Geschäftsführer, abends und am Wochenende Heimwerker: Tobias Recke saniert seit mehr als einem halben Jahr das Haus, von dem er immer geträumt hat. Uns hat er erzählt, wie sein Alltag zwischen Fulltime-Job und Großbaustelle aussieht und was ihm hilft, bei Rückschlägen nicht zu verzweifeln.

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»Geteilte Führung« - bei diesem Stichwort werden immer mehr Fachkräfte hellhörig. Die Idee, sich die Verantwortung für ein Team und einen Aufgabenbereich zu teilen, passt zum Zeitgeist. Klappt das in der Praxis tatsächlich so gut wie es sich in der Theorie anhört? »Ja«, meinen Dr. Jenny Brettschneider und Dagmar Dause.

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Großstadtleben ist geprägt vom Nebeneinander unterschiedlichster Lebenssituationen. Genau deshalb gibt es viele Möglichkeiten, anderen etwas Gutes zu tun. Luisa Strelow ist eine von rund 16,2 Millionen Menschen in Deutschland, die sich ehrenamtlich engagieren – unter anderem, indem sie Lebensmittelspenden und Digitalisierung zusammenbringt.

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Tim Krenke ist der einzige gehörlose Industriemeister in ganz Deutschland. Wie die Zusammenarbeit mit seinen Kolleg*innen im Alltag bei Airbus konkret funktioniert und welche Inklusions-Maßnahmen ihn zur Meisterprüfung verholfen haben, hat er uns erzählt.

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Muss erst ein Geheimcode geknackt werden, um mehr Frauen für die IT zu begeistern? Nein, wissen Eva Koball und Franca Reitzenstein. Und beweisen es mit dem Launch einer Wissensplattform. Sie hilft Unternehmen, weibliche IT-Karrieren zu fördern.

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Fachkräfte und young professionals erwarten von ihrem Unternehmen inzwischen weit mehr als eine pünktliche Gehaltsabrechnung, vor allem Verantwortung für den Umweltschutz. Wir haben zwei Bremer:innen getroffen, die sich genau darum kümmern. Ihr Job: Das Unternehmen, in dem sie arbeiten, zum Klimaschützer machen.

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Leerstand muss nicht sein. In Bremen hat man das schon vor mehr als zehn Jahren erkannt und die »Zwischenzeitzentrale« gegründet. Sie ermöglicht vor allem kreativen Geschäftsideen Räumlichkeiten zu finden. Und manchmal schafft es ein temporär angelegtes Projekt sogar in die Verstetigung, wie der 10. Geburtstag vom Café Radieschen beweist.

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Dass Menschen etwas füreinander tun, ohne Geld zu verlangen, macht aus einer Stadtgesellschaft eine solidarische Gemeinschaft. Wie freiwilliges Engagement aussehen kann und warum es ein Gewinn für beide Seiten ist, haben uns drei Bremer:innen geschildert.

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Bremen hat etwas gegen Geschlechter-Ungerechtigkeiten in der Arbeitswelt: die neue Landestrategie »Gendergerechtigkeit und Entgeltgleichheit«. Sie soll für den öffentlichen Dienst und öffentliche Unternehmen neue Strukturen schaffen, als Vorbild dienen und die Privatwirtschaft durch Information und Beratung dabei unterstützen, Gendergerechtigkeit und Entgeltgleichheit zu fördern.

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Thomas Armerding könnte das, was er mit seinem international agierenden Familienunternehmen HANSA-FLEX tut, überall auf der Welt machen. Dennoch bleibt er seiner Heimatstadt Bremen treu. Mit uns hat er über die Kunst, Teams in verschiedenen Ländern zusammenzuhalten, seinen persönlichen Werdegang und ausgefallene Freimarkt-Besuche gesprochen.

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Ihr Wunsch: Irgendwann soll jeder Mensch Zugang zu sauberem Wasser haben. Und diesem Wunsch lässt sie Taten folgen. Die Ingenieurin und Bremerin Mareike Demel entschied sich schon während des Studiums sich bei "Ingenieure ohne Grenzen" zu engagieren, der Umwelt und der Menschen zuliebe.

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