Ist Print wirklich tot?

Print ist nicht tot und wird es dank der Druckerei von Peer und Heide Rüdiger auch in Zukunft nicht sein. In der Steintor Presse drucken sie mit alten Druckmaschinen individuelle Printmedien.

Im Jahr 2021 hat erstmals die Zahl der Leser:innen, die ihre Zeitung digital lesen, die der Printleser:innen überholt. Der Trend der Digitalisierung setzt sich also weiterhin fort. Dennoch sinken die Printzahlen nicht so stark wie einst vorhergesehen. Grund dafür ist die besondere Haptik und Ästhetik der Printmedien.

In Zukunft wird also weniger auf Massenware gesetzt, sondern auf qualitativ hochwertige und individuell gestaltete Druckmedien, wie die aus Heide und Peer Rüdigers Steintor Presse. Sie drucken in Handarbeit mit bis zu über 100 Jahre alten Maschinen und können damit ganz individuelle Prägungen, Farben, Designs und Papierstärken bearbeiten.

Zu den größten Schätzen der Rüdigers zählen eine Victoria Gally Tiegel aus dem Jahr 1890, die per Fuß mit einem Schwungrad betrieben wird, und eine Heidelberger Tiegel aus den 1960ern. Die Rüdigers erhalten damit ein Stück Kulturgeschichte und verbinden ein altes Handwerk mit neuen Designs und Funktionen.

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Warum wir euch davon erzählen?

Innovatives kann nur mit neuester Technik geschaffen werden? Die Rüdigers beweisen das Gegenteil, sie bewahren ein altes Handwerk und kreieren damit ganz individuelle und innovative Druckerzeugnisse. Altes und Neues so zu verbinden, dass bewährtes Handwerkswissen erhalten, aber in die Gegenwart übersetzt wird – damit sind sie für uns wahre HIDDN CHAMPIONS.